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Roboter gegen Menschen: Wer entwirft die besten T-Shirt-Grafiken?

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Sind Roboter beim Entwerfen individueller T-Shirts schon besser als Menschen?


Preisgünstige, individuell gestaltete T-Shirts sind bei Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen gefragt, die Geburtstags- oder Abschlussgeschenke suchen oder besondere Anlässe organisieren möchten. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig: von Firmenlogos über Schriftzüge bis hin zu farbenfrohen oder minimalistischen Grafiken. Doch wer erstellt diese Grafiken? In der Regel handelt es sich um Bilder aus dem Internet, die von Menschen erstellt werden. Doch in letzter Zeit eröffnen sich neue Möglichkeiten … zum Beispiel Grafiken, die von Robotern erstellt werden.

Neuronale Netze im Einsatz zur Erstellung von T-Shirt-Grafiken.

Die T-Shirts von Cross & Freckle, einem angesagten New Yorker Modehaus, wirken auf den ersten Blick nicht revolutionär. Sie sind aus Baumwolle, in Schwarz oder Weiß erhältlich, haben eine Unisex-Passform und kosten 25 Dollar. Jedes Shirt ist mit einer kleinen Stickerei verziert, die typische New Yorker Motive zeigt: Tauben (ja, richtig gelesen!), Pizzastücke und sogar die putzigen U-Bahn-Ratten. Preiswerte, individuell gestaltete T-Shirts mit KI-Grafiken Sarah McBride, Mitbegründerin der Marke, vergleicht die T-Shirts mit der „Sommeruniform New Yorks“. Doch weder McBride noch sonst jemand hat die Shirts selbst entworfen. Sie wurden von einem neuronalen Netzwerk gestaltet, das Daten von Millionen von Menschen analysierte und die Originalmotive für die Stickereien generierte. Cross & Freckle ist nicht das erste Unternehmen, das KI zur Kunstgenerierung einsetzt; das wird schon seit Jahren praktiziert. Dieses Projekt bietet jedoch einen Einblick in die aufstrebende Welt der KI-generierten Mode, in der Designer mithilfe von Machine-Learning-Modellen alte Designs neu interpretieren und neu kombinieren. Cross & Freckle nutzt KI nicht nur für die Designs. Auch Markenname und Logo stammen von einem neuronalen Netzwerk namens „Hipster Business Name Generator“. Zudem wurde ein KI-Textgenerator verwendet, um das Textbild auf der Website zu erstellen. Kurz gesagt: Die Marke basiert vollständig auf KI.

Wie sind die Grafiken für die Cross & Freckle T-Shirts entstanden?

Die Grafiken der Cross & Freckle T-Shirts sehen aus wie Kritzeleien von Kindern oder Zeichnungen von Erwachsenen mit Microsoft Paint. Und tatsächlich ist dieser Eindruck gar nicht so weit von der Realität entfernt: Die Grafiken wurden von einem Variational Autoencoder erstellt , der mit Daten aus dem Quick Draw-Spiel von Google Creative Labs trainiert wurde . Dieses Spiel hat über eine Million Kritzeleien von Menschen aus aller Welt gesammelt. Quick Draw funktioniert ähnlich wie Pictionary: Man zeichnet etwas, und der Computer errät, was es darstellt. Insgesamt bilden die Zeichnungen das, was Google als „weltweit größten Doodle-Datensatz“ bezeichnet. Paul Blankley, der für die technische Seite von Cross & Freckle verantwortlich ist, entwickelte den Autoencoder und fütterte ihn mit Kritzeleien von Tauben, Ratten, Pizza und Hunden aus den Google-Daten.

„Es gibt Hunderttausende von Zeichnungen in jeder der verschiedenen Kategorien, aus Ländern auf der ganzen Welt“, sagte Blankley. „Man erhält also eine Mischung aus den unterschiedlichen Interpretationen dessen, was eine Taubenzeichnung oder eine Pizzazeichnung bedeutet.“

Der Autoencoder überarbeitete diese Zeichnungen und erstellte so seine eigenen, originellen Grafiken.

Könnte künstliche Intelligenz also in Zukunft alle T-Shirts auf dem Markt entwerfen?

Es mag beängstigend klingen, aber es könnte tatsächlich so sein. Laut McBride liegt der Reiz generativer KI darin, dass sie unzählige verschiedene Optionen generiert. Sie kann beispielsweise die beste Version eines Welpen oder eines Pizzastücks für ein T-Shirt auswählen oder den lässigsten und gleichzeitig realistischsten Hipster-Namen finden. Die Modebranche nutzt KI bereits, um verschiedene Aspekte ihrer Arbeit zu optimieren – von der Bestandsverwaltung über Trendprognosen bis hin zu Kundenempfehlungen. „Virtuelle Stylisten“ helfen Nutzern beim Online-Shopping, ihre idealen Maße zu finden, und Empfehlungsalgorithmen präsentieren die Kleidungsstücke, die am besten zum persönlichen Stil passen.

Abschließend

Zahlreiche Marken, ob groß oder klein, versuchen derzeit, Maschinenfunktionen in ihre Produktions- und Vertriebsprozesse zu integrieren. Doch es bleibt abzuwarten: Wird ein Roboter dieselben Eindrücke vermitteln können wie von Menschenhand gestaltete Grafiken? Die endgültige Entscheidung liegt ohnehin immer beim Menschen: Roboter entwerfen Designs, erfinden Markennamen und kreieren sogar neue Gesichter, aber (noch) entscheiden Menschen, ob Produkte auf den Markt kommen. Von Robotern erstellte Grafiken, ja, aber die menschliche Hand und der menschliche Verstand bleiben weiterhin unverzichtbar!

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